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Strukturierte Verkabelung


Eine strukturierte Verkabelung bildet die Grundlage für eine zukunftsorientierte, anwendungsunabhängige Netzwerkinfrastruktur. Es soll teure Fehlinstallationen und Erweiterungen vermeiden und die Installation von neuen Netzwerkkomponenten erleichtern.
Unstrukturierte Verkabelungen sind meist an den Bedarf oder eine bestimmte Anwendung ausgerichtet. Soll auf eine neue Technik oder Technik-Generation umgestellt werden, führt das zu einer Kostenexplosion ungeahnter Ausmaße. Setzt man dann doch auf eine neue Technik muss man sich zwingend über die Details des Übertragungsmediums informieren und sich mit Übertragungseigenschaften und -wege auseinandersetzen.
Eine strukturierte Verkabelung basiert auf einer allgemeingültigen Verkabelungsstruktur, die auch die Anforderungen mehrerer Jahre berücksichtigt, Reserven enthält und unabhängig von der Anwendung genutzt werden kann. So ist es üblich ein und dieselbe Verkabelung für das lokale Netzwerk und die Telefone zu nutzen.


 

 Norm

 Beschreibung

 Europa

 EN 50173-1 (2003)

 Verkabelungsnorm Informationssysteme - anwendungsneutrale Verkabelungssysteme

 Nordamerika

 TIA/EIA 568 B.1 (2001) / B.2 1 (2001)

 Telekommunikations-Verkabelungsnorm für Gebäudeverkabelungen

 Weltweit

 ISO/IEC 11801 (2002)

Verkabelungsnorm für anwendungsneutrale Gebäudeverkabelungen

TIA/EIA 568 B.1 / B.2 1

TIA/EIA haben ihren Ursprung in der Spezifikation ungeschirmter Kuper-Anschluss-Komponenten. TIA/EIA sind keine normale Norm, sondern eine Industriespezifikation, die für den nordamerikanischen Markt gilt. Es sind darin auch die Anforderungen von EN oder ISO/IEC bei den Übertragungseigenschaften der Verkabelung und Komponenten enthalten.

ISO/IEC 11801 und EN 50173-1

In der Europa-Norm (EN) und dem weltweit gültigen ISO-Standard erfolgt die Strukturierung in Form von Hierarchieebenen. Diese Ebenen werden von Gruppen gebildet, die topologisch oder administrativ zusammengehören. Die Verkabelungsbereiche sind in Geländeverkabelung (Primärverkabelung), Gebäudeverkabelung (Sekundärverkabelung) und Etagenverkabelung (Tertiärverkabelung) gegliedert. Die Verkabelungsstandards sind für eine geografische Ausdehnung von 3000 m, einer Fläche von 1 Mio. qm und für 50 bis 50.000 Anwender optimiert. In jedem Verkabelungsbereich sind maximal zulässige Kabellängen festgelegt und bei der Installation einzuhalten.




Wir planen, realisieren und dokumentieren für Sie Strukturierte Verkabelungen (Kupfer und Glasfaser) nach der neuesten Norm (EN 50173), sowie den professionellen Einbau und Anschluss von Aktivkomponenten (Router, Switches, etc.).

Greifen Sie zurück auf unsere Erfahrung aus vielen bereits realisierten Großprojekten (Schulen, Krankenhäuser, Firmen)

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